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Ihr Weg zum
schuldenfreien Leben!

Sie haben Schulden? Sie können Ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen? Ihr Konto und / oder Ihr Arbeitslohn wird gepfändet? Ihnen kann geholfen werden!

Sie können nach sechs Jahren von Ihren Schulden befreit werden.

Lesen Sie, wie Sie von Ihren Schulden befreit (so genannte Restschuldbefreiung) werden können:

I. Der Weg zur Restschuldbefreiung

Damit Sie nach sechs Jahren von Ihren Schulden befreit werden können, müssen Sie nacheinander drei Stufen durchschreiten.

Diese drei Stufen sind:

  1. Versuch der außergerichtlichen Einigung
  2. gerichtliches Schuldenbereiniungsverfahren
  3. gerichtliches vereinfachtes Insolvenzverfahren

Damit Sie dieses vereinfachte Insolvenzverfahren jedoch überhaupt in Anspruch nehmen können, dürfen Sie keine selbstständige Tätigkeit ausüben oder ausgeübt haben.

Haben Sie in der Vergangenheit dennoch eine selbstständige Tätigkeit ausgeübt, bedeutet dies jedoch noch nicht, dass Sie das vereinfachte Insolvenzverfahren nicht doch in Anspruch nehmen können:

Haben Sie weniger als zwanzig Gläubiger und haben ehemalige Mitarbeiter von Ihnen keine Forderungen gegen Sie, steht auch Ihnen die Möglichkeit des vereinfachten Insolvenzverfahrens offen.

II. Die einzelnen drei Stufen

1. Erste Stufe:

Während der ersten Stufe wird von einer geeigneten Stelle (zum Beispiel von einem Rechtsanwalt) der Versuch unternommen, mit Ihren Gläubigern eine außergerichtliche Einigung auf Grund eines so genannten Schuldenbereinigungsplans zu finden.

Hierzu werden, zum Beispiel von einem Rechtsanwalt, sämtliche Forderungen Ihrer Gläubiger überprüft und die Gesamtsumme Ihrer Schulden errechnet. Es werden dann alle Ihre Gläubiger angeschrieben und Ihren Gläubigern wird ein Vergleichsangebot unterbreitet.

Wenn alle Ihre Gläubiger diesem Vergleichsangebot zustimmen, ist der außergerichtliche Einigungsversuch gelungen und je nachdem wie der Vergleich ausgestaltet ist, sind Sie spätestens in sechs Jahren schuldenfrei.

Lehnt auch nur ein Gläubiger das Vergleichsangebot ab oder meldet sich einer Ihrer Gläubiger nicht, gilt die außergerichtliche Einigung als gescheitert. Sie kommen dann in die zweite Stufe.

2. Zweite Stufe:

In der zweiten Stufe wird nun nochmals ein Einigungsversuch mit Ihren Gläubigern versucht. Hier schaltet sich nun aber das Gericht in den Einigungsversuch mit ein.

Auch das Gericht schreibt sämtliche Gläubiger von Ihnen an und unterbreitet ihnen nochmals einen so genannten Schuldenbereinigungsplan.

Wird dann von keinem Gläubiger ein Einwand gegen diesen gerichtlichen Schuldenbereinigungsplan erhoben, gilt er als von Ihren Gläubigern angenommen.

Der Unterschied zum außergerichtlichen Einigungsversuch besteht nun darin, dass eine Nichtreaktion eines Gläubigers als Zustimmung anzusehen ist. Ein Einwand eines Gläubigers muss also aktiv erhoben werden.

Scheitert jedoch auch der gerichtliche Einigungsversuch, kommen Sie in die dritte und letzte Stufe.

3. Dritte Stufe:

Haben Sie die dritte Stufe erreicht, befinden Sie sich im vereinfachten Insolvenzverfahren.

Es wird nun gerichtlich überprüft, ob bei Ihnen ein Insolvenzgrund vorliegt. Ein Insolvenzgrund liegt dann vor, wenn Sie zahlungsunfähig sind.

Zahlungsunfähig sind Sie dann, wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, mit Ihrem Vermögen oder Ihrem Einkommen Ihre Schulden zu bezahlen. Sie sind also überschuldet.

Liegt ein Insolvenzgrund bei Ihnen vor, erlässt das Gericht dann einen Eröffnungsbeschluss und versendet diesen Eröffnungsbeschluss an Ihre Gläubiger.

Ihnen wird dann zudem vom Gericht ein so genannter Treuhänder (zum Beispiel ein Rechtsanwalt oder ein Steuerberater) beigeordnet.

Sie müssen dann für einen Zeitraum von insgesamt sechs Jahren (so genannte Wohlverhaltensphase) Ihr Einkommen, welches über der Pfändungsfreigrenze liegt, an den Treuhänder abtreten.

Der Treuhänder verteilt dann dieses Geld an Ihre Gläubiger. Es wird Ihnen aber auf jeden Fall ein Betrag in Höhe von EUR 1.029,99 pro Monat (= Pfändungsfreigrenze) belassen. Dieser Betrag erhöht sich sogar, wenn Sie gegenüber Dritten (zum Beispiel für Ihren Ehegatten oder für Ihre Kinder) Unterhalt zahlen.

II. Restschuldbefreiung

Haben Sie sich in den sechs Jahren dann entsprechend den Vorgaben verhalten, wird Ihnen vom Gericht die Befreiung von Ihren Schulden bewilligt. Sie sind dann von allen Schulden, welche in den Schuldenbereinigungsplan aufgenommen wurden, befreit und können in ein schuldenfreies Leben starten!

Es gilt hierbei jedoch, dass Schulden aus einer vorsätzlichen Schädigung von Dritten von der Restschuldbefreiung ausgenommen sind. Dies wird aber im Vorfeld (zum Beispiel von einem Rechtsanwalt) überprüft.

III. Kosten

Auf dem Weg zur Restschuldbefreiung entstehen selbstverständlich Kosten. Zum einen zum Beispiel für den Rechtsanwalt und zum anderen Gerichtskosten.

Die Gerichtskosten können Ihnen auf Antrag für sechs Jahren gestundet werden.

Bezüglich der Rechtsanwaltskosten ist es möglich, dass eine gemeinsame Lösung gefunden wird. Sie sollen schließlich von Ihren Schulden befreit werden und nicht neue Schulden anhäufen.

Damit ich Sie auf dem Weg zur Befreiung von Ihren Schulden begleiten kann, kontaktieren Sie mich zu einem unverbindlichen Erstgespräch!

Rufen Sie mich an (0 89 / 66 07 78 03) oder schreiben Sie mir eine E-Mail und vereinbaren Sie ein unverbindliches kurzfristiges Erstgespräch!